BIM-basiertes Anreizsystem für Bauprojekte entwickelt
In Großprojekten sind Änderungen an der Planung über viele Modellstände und tausende Bauteile hinweg kaum nachvollziehbar. Competitio hat für ein Großprojekt im Gesundheitswesen ein BIM-basiertes Verfahren entwickelt, das Planungsänderungen objektiv messbar macht.
Der Kern: Aus den BIM-Modellständen des Planers wird eine Änderungsquote berechnet. Bauteile zweier Modellstände werden automatisiert einander zugeordnet und auf relevante Änderungen an Rohbau und Fassade geprüft; rein formale Software-Artefakte werden herausgefiltert. Auf dieser Basis lässt sich Planungsstabilität auch vertraglich verankern – etwa über ein Bonusmodell, das an die messbare Änderungsquote gekoppelt ist statt an Gutachten oder Verhandlung.
Das Verfahren wurde an realen Gebäudemodellen mit über 15.000 Bauteilen validiert und verbindet Vertragsgestaltung, Spieltheorie und BIM-Datenanalyse zu einem praktisch einsetzbaren Werkzeug für Bauherren.
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